Ein Schlüsselfaktor für das wirtschaftliche Wachstum und für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bilden die Innovationsanstrengungen der Unternehmen. Durch die Globalisierung der Märkte wird die Fähigkeit, neue Produkte, neue
technische Verfahren und Ideen hervorzubringen und am Markt umzusetzen, immer wichtiger.
Das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) hat daher eine jährlich stattfindende repräsentative Erhebung "Zukunftsperspektiven der deutschen Wirtschaft" in Auftrag
gegeben, das Innovationsverhalten in den alten und neuen Bundesländern zu erfassen. Die damit beauftragten Institute - das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das Institut für Angewandte Sozialwissenschaft (infas) - haben im Mai Fragebögen an über 13000 zufällig ausgewählte Unternehmen des 'Produzierenden Gewerbes' und des 'unternehmensnahen
Dienstleistungssektors' im gesamten Bundesgebiet gesandt. Etwa 3000 Unternehmen aus den alten und neuen Bundesländern beteiligten sich an der Umfrage. Parallel zu der Innovationserhebung in Deutschland wurden in der gesamten EG Unternehmensbefragungen mit den gleichen Fragestellungen durchgeführt. Damit gelingt es zum ersten Mal, eine international vergleichbare Datenbasis zu schaffen, die durch die geplante Teilnahme der USA und Japans auf alle Länder der Triade erweitert wird.
In diesem Bericht stehen folgende Aspekte des Innovationsverhaltens im Vordergrund:
• Ziele von Innovationsaktivitäten
• Hemmnisse für die Innovationstätigkeit von Unternehmen
• die Messung der Innovationsaktivitäten und des Innovationserfolges sowie
• die Rolle von FuE-Kooperationen und ihre Bedeutung für den Innovationserfolg.
Das Dokument wird vom Publikationsserver der Universitätsbibliothek Mannheim bereitgestellt.