Herzog, Bischof und Kaiser bei Cosmas von Prag

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Zitierfähiger Link (URI): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-53515
http://hdl.handle.net/10900/46837
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1978
Originalveröffentlichung: Geschichtsschreibung und geistiges Leben im Mittelalter : Festschrift für Heinz Löwe zum 65. Geburtstag, Böhlau, 1978, S. 356-372
Sprache: Deutsch
Fakultät: 5 Philosophische Fakultät
Fachbereich: Geschichte
DDC-Klassifikation: 900 - Geschichte
Schlagworte: Cosmas <von Prag> / Chronica Bohemorum , Zeithintergrund
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

"Der Vorwurf der Parteilichkeit gegen Kg. Wratislaw ist der größte und gegründetste, den man unserem Cosmas machen kann ... Es ist eine psychologisch räthselhafte Erscheinung, daß ein so offener, redlicher Mann, wie Cosmas, der selbst das offenbar unwürdige Betragen seines innig geliebten Bischofs der gerechten Rüge der Nachwelt nicht entziehen mochte, doch dem Andenken seines trefflichen, aber jenem ungünstigen, Königs, nachdem beide längst gestorben, und ihre persönlichen Leidenschaften mit ins Grab genommen hatten, noch immer keine Gerechtigkeit widerfahren ließ". So schrieb der Nestor der tschechischen Geschichtswissenschaft F. Palacky 1830 in der ersten, noch immer nicht gänzlich überholten Quellenkunde der mittelalterlichen Geschichtsschreiber Böhmens. Die Geschichtskonzeption Palackys und auch die Verwunderung über diese Darstellung des Cosmas sind von der tschechischen Historie bis weit ins 20. Jahrhundert übernommen worden.

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